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Eine smarte Sportuhr

Ist es eine smarte Sports Watch oder eine sportliche Smartwatch? Bisher war diese Frage bei den Produkten von Garmin einfach zu beantworten: sie gehören zu den Sportuhren.

Allerdings wird diese Grenze durch die Geräte-Serie Fenix 5(S)(X) neu definiert. Wenn man sich zum Beispiel die schwarze Edition mit Saphirglas anschaut, so entdeckt man einen signifikanten Anflug an Eleganz. Auch wenn sie vielleicht noch etwas klobig wirkt, ist sie – wenn mit einem Lederarmband ausgestattet – durchaus alltagstauglich und präsentabel.

Die Fenix 5 verfügt nebst allen erdenklichen Sportfunktionen auch über Smartwatch-Applikationen, deren Kernfunktionen mit Apple OS oder Android Wear mithalten können. Watchfaces, Widgets und Apps werden über den Connect IQ Shop heruntergeladen. Im Vergleich zum Ökosystem der beiden Giganten ist das Angebot jedoch sehr spärlich. Trotzdem: für den Alltag reicht’s.

Sehr alltagstauglich sind auch die leicht auswechselbaren Armbänder. Im Lieferumfang enthalten sind zwei Silikonbänder, schwarz und neongrün. Weitere Farben, ein braunes Lederarmband oder das Edelstahlband müssen separat gekauft werden.

Preislich bewegen sich die Fenix 5 Versionen eher im Bereich der Apple Watch. Man muss also schon mehrere hundert Franken investieren, um sich dieses Gadget zur treuen Begleiterin zu machen.

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Eindrücke von der re:publica 2017

Impressionen republica und Media Convention 2017

Auch wenn das Motto “Love Out Loud” der diesjährigen re:publica in Berlin auf Positivismus ausgerichtet war, kamen jede Menge ernste Themen auf den Tisch. So sprachen in der Keynote gleich vier Journalisten aus Ländern, welche die Pressefreiheit unterdrücken.

Wie schon in den Vorjahren fand die dreitägige Veranstaltung zusammen mit der Media Convention in der Station beim Gleisdreieck statt. Eine stimmungsvolle Location, die alleine eigentlich schon einen Besuch rechtfertigt :-)

Für mich war es die dritte Teilnahme an einer re:publica (2016, 2013). Meine Motivation sind die vielfältigen Sessions, das Treffen von Leuten während und am Rande des Events sowie jede Menge Gelegenheiten, bunte Fotos zu schiessen. Eine Auswahl davon ist auf Flickr im Album “re:publica 2017 #rp17” zu finden. Viel Spass :-)

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Enhanced Reality Fake News

Die Anwohner der Swissmill im Zürcher Kreis 5 staunten nicht schlecht, als sie heute Morgen an der Fassade des Kornhauses ein Graffiti erblickten. Jemand schien dies in einer waghalsigen Nacht- und Nebelaktion angebracht zu haben.

“Wie die Vandalen das wohl wieder gemacht haben? Durch Abseilen? Oder mit Hilfe einer Drohne?”, fragten sich wohl so einige Sonntagsspaziergänger an der Limmat am Fusse der hohen Getreidemühle. Ein Rentner meinte: “Die graue Beton-Fassade ist ja schon hässlich, aber die hätten sich beim Sujet schon etwas mehr Mühe geben könnten. Statt eines Monster-Gesichts zum Beispiel das Stadtwappen!”

Die Zürcher Stadtpolizei tappt noch im Dunkeln. Der Pressesprecher meinte auf Anfrage von Flurakus.ch: “Die Täterschaft ist sehr schnell und professionell vorgegangen. Wir haben bisher keinerlei Hinweise zu den Urhebern”.

Die erste Aufnahme der besprayten Fassade tauchte auf dem Instagram-Account von boumi.art auf. Wir sprachen mit dessen Inhaber. Etwas stolz aber dennoch peinlich berührt gab er schliesslich seine Tat zu:

“Hmm… wie kann ich dies bloss meiner Haftpflichtversicherung erklären? Ich probierte da etwas mit einer Enhanced Reality App herum. Ich zeichnete ein Monster und montierte es in ein Foto des Kornhauses. Und schwupp – prangt die Kreatur plötzlich auch in der Realität an der Fassade. Krass, was mit der Technik heute alles möglich ist! War aber keine Absicht, sorry!”

Das unfreiwillige Werk kann noch bis Dienstag bestaunt werden. Danach wird es die Stadtverwaltung mit Hilfe der neuesten Putzdrohne beseitigen.

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Musiktipp: Return to Ommadawn von Mike Oldfield

Gitarrenvirtuose und Musikgenie Mike Oldfield hat ein neues Album produziert: “Return to Ommadawn“.

Sein neuestes Werk besteht aus zwei je zwanzigminütigen Stücken, schlicht “Part I” und “Part II” genannt.

Wer den Musikstil des auf den Bahamas lebenden Briten bereits kennt, darf sich auf qualitativ hochstehende Kost freuen, welche an seine Erstlingswerke in den siebziger Jahren anknüpft.

Allen andern sei erklärt: “Return to Ommadawn” ist rein instrumentale Musik, stark geprägt durch unterschiedliche Arten von akustischen und elektrischen Gitarren. Mike Oldfield spielt sämtliche Instrumente selber und versteht es, mittels State-of-the Art Software alles in einem fulminanten Orchester zu vereinen.

Auf den Streaming-Diensten ist “Return to Ommadawn” noch nicht verfügbar, es kann aber auf allen gängigen Musikplattformen gekauft und heruntergeladen werden. Das Album gibt es zudem auch für CD und Vinyl.

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Ein altes Hobby neu beleben


Vor langer, langer Zeit irgendwann im letzten Jahrtausend da verbrachte ich viel Zeit mit Zeichnen und Malen. Doch dann kam plötzlich dieses Internet und sog mich auf. Ich lernte Webprogrammierung und -design. Ich knipste unzählige digitale Fotos und stellte sie mit dem Sony Ericsson Handy ins Netz. Da wart ihr noch gar nicht geboren. Ha! Oder so. Naja. Soweit so gut.

Ich habe nun beschlossen, all diese Hobbies zu vereinen und tief ins 21. Jahrhundert hinüber zu retten. Das tönt schon fast episch, nicht? Ich werde also wieder von Hand Skizzen machen. Bisweilen sogar auf Papier. Krass. Diese dienen als Rohmaterial für die digitale Nachbearbeitung. Mit Photoshop zum Beispiel: Damit kombiniere ich meine Fotos mit den Zeichnungen und spiele mit digitalen Filtern herum.

Die neuen Werke sind fortlaufend auf dem Instagram Account “gaumbart” zu finden. Let’s get started! Bin selber gespannt, wohin die Reise führt.